Freitag, 5. August 2011

Atomreaktor für den Hausgebrauch

Man glaubt gar nicht auf welche Ideen Menschen kommen um ihre Stromkosten zu senken und vielleicht auch ihre eigene Neugier zu befriedigen.

Den Bock geschossen, hat in den letzten Tagen dabei sicherlich ein Schwede, der in seinem Elektroherd eine Kernschmelze herbei führen wollte.

Die Ergebnisse seiner Experimente, stellte er dann auf seinem Internetblog online.

Echt kein Witz. Der Mann gab bei seiner Verhaftung an, wissenschaftlich interessiert zu sein. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand man sogar spaltfähiges Material, darunter Uran und Radium.

Keine Ahnung ob der Mann nun eine wirklich geniale Idee hatte oder einfach nur ein wenig hohl im Kopf ist - darüber kann man sicherlich streiten.

In seiner Wohnung konnte von der schwedischen Atombehörde keine erhöhte radioaktive Strahlung festgestellt werden. Weit scheint er mit der Kernspaltung also nicht gekommen zu sein.

Die ganze Story gibt es hier bei „Spiegel online“ !

Donnerstag, 4. August 2011

Wohin telefoniert man am billigsten?


Die Schlacht um den billigsten Mobilfunktarif ist längst entbrannt.
Zwar bieten fast alle Mobilfunkanbieter (wie etwa BASE) ihre eigenen Flatrates an – für einen Festbetrag fast unendlich lange telefonieren – doch sind auch die Pre-Paid Tarife noch lange nicht am Ende.

Egal ob „Congstar“, „Fonic“ oder neuerdings immer mehr Discounter (LIDL & Co.) bieten relativ günstige Preise. Meist schlägt man sich dabei um die Marke von 9 Cent.
SMS an die Freundin, Mobilfunkanruf bei der Mutter, Festnetzgespräch mit der Oma? Alles für nur 9 Cent pro Stück oder Minute.

Doch das ist alles kalter Kaffee. Am besten ihr kündigt sofort die Freundschaft mit der Freundin aus der Nachbarschaft, sagt Euch von euren deutschen Eltern los und schneidet bei Oma im Altersheim das Telefonkabel durch.

Günstiger kann man in Zukunft nämlich mit einer türkischen Oma oder einer Freundin aus Antalya telefonieren. Fragt mich nicht wie sie es gemacht haben aber es gibt tatsächlich einen Anbieter der für gerade einmal 5 Cent die Minute bzw. pro SMS deutsche und türkische Anrufer verbindet.

Krass oder? Zumindest scheint ein ausreichender Bedarf hier zu Lande vor zu herrschen. Schließlich muss sich das Ganze für den Mobilfunkanbieter rechnen. ;o)

Mittwoch, 3. August 2011

Wie muss „Bio“ schmecken?


Auch gestern Abend habe ich wieder ein kleines Experiment in Sachen Lebensmittel gestartet.
Diesmal habe ich mir die „Bionade“ vorgenommen.

Seit einigen Jahren in den Regalen der Verbrauchermärkte, empfand ich die Limonade in 0,33 Liter Glasfläschchen bisher eher als ein Szene-Getränk für Studenten in ökologischen Fächern oder für Umweltaktivisten, welche mit Hanfponcho und Betula-Latschen einkaufen kommen.

Groß kann der Absatz zumindest nicht sein, berücksichtige ich die Staubschicht, die sich im Getränkemarkt bereits über die Flaschen gelegt hatte.

Ich entschied mich für die Geschmacksrichtung „Litschi“ und nahm eine Flasche mit nach Hause um sie mal zu verkosten.

Bereits als ich den Krondeckel öffnete, wehte mir ein leicht säuerlicher Geruch in die Nase. Das Trinken der leicht gelblichen Flüssigkeit brachte dann auch keine Besserung. Leicht abgestanden und säuerlich im Geschmack rann die „Bionade“ dann meine Kehle hinunter.

Um es kurz zu machen. Nach dem dritten und vierten Schluck aus der Flasche habe ich mich geschlagen gegeben. Also mein Geschmack trifft das Getränk eindeutig nicht. Ein Blick auf die Flasche verrät, dass der natürliche Geschmack in der Limonade aus der Fermentierung von ausgesuchten Zutaten her rührt.

Naja, Fermentierung findet teilweise auch bei der Kompostierung im heimischen Garten statt. Das muss also kein Garant für köstliche Limo sein. Ich bleibe auf alle Fälle bei meinem Mineralwasser. Das ist auf alle Fälle gesund, natürlich und schmeckt viiiiiiiiiiel besser!

Dienstag, 2. August 2011

Im Dutzend billiger …

Gerade stehe ich vor einem echten Gewissenskonflikt.

Vernunft oder Materialismus ?

Wie man in diese Zwickmühle kommt? Eigentlich ist das ganz einfach zu erklären.

Kaffee!

Genau, diese braune Flüssigkeit welche ich jeden Morgen in mich hinein schütte um vor der Arbeit wach zu werden. Das Problem dabei, wenn man mal wieder einige Minuten zu spät aufgestanden ist und los muss, der Kaffee aber noch nicht ausgetrunken ist, hat man ein Problem.

Die Lösung … „Coffee to Go“-Becher aus Pappe und mit einem Deckel. Die kann man auch im Auto trinken und somit seine morgendliche Koffeindosis trotzdem zu sich nehmen.
Was aber wenn einem die letzten Becher gerade ausgegangen sind? Genau, Neue kaufen!

Doch einfach gesagt. Im Supermarkt um die Ecke ist ein 10er Pack relativ teuer und auch schnell wieder aufgebraucht. Besser ist da das Internet. 1000 Becher für unter 15 Euro, das ist unschlagbar! Aber mal ehrlich, wo soll ich in der Wohnung mit 1000 solchen Bechern hin, bis ich sie aufgebraucht habe?

Jetzt versteht ihr sicher mein Dilemma … Vernunft oder Geld sparen und die Bude sinnlos mit Bechern zustellen?

Das sind Probleme … oder? ;o)

Montag, 1. August 2011

Knigge im Kino


Naja, nicht ganz so extrem aber trotzdem möchte ich dieses Thema – "Benehmen im Kino" – an dieser Stelle mal betrachten.

Anlass ist mein gestriger Besuch von „Harry Potter 7.2“, also dem letzten der Potter-Filme, welcher ja gerade in den Lichtspielhäusern läuft.

Ebenfalls selbstredend sind die Potter-Filme nicht nur im Kino sehr beliebt und damit die Säle meist zum Bersten gefüllt. Eine gute Gelegenheit sich das Benehmen der Kinobesucher mal etwas genauer anzuschauen.

An raschelnde Tüten und schlürfende Trinkgeräusche habe ich mich inzwischen gewöhnt. Klingelnde Handys kommen inzwischen (seit man die Handysignale systematisch unterdrückt) immer seltener vor.
Breit gemacht haben sich dagegen der Sitzplatzklau, kaum ein Besuch wo ich nicht erst einmal ein paar Jugendliche von meinen reservierten Plätzen jagen muss, sowie be- oder angetrunkene Leute im Kinosaal.
Ja ihr lest richtig. Immer häufiger taumeln, vom Personal unbehelligt, Besoffene ins Kino und stören durch ihre Zwischenrufe und Gelabber den Filmgenuss. Selbst Beschwerden beim Kinobetreiber, meiner seits, wurden abgewiegelt. Nein so etwas komme nie vor.

Das Fass zum Überlaufen brachte jedoch die gestrige Harry Potter Vorstellung. Genau eine Sitzreihe hinter uns schaffte es einer der besagten Angetrunkenen nicht mehr bis auf die Toiletten und verrichtete sein großes Geschäft an dem Platz für den er auch seine Kinokarte gelöst hatte.
Ich sag Euch, die letzte, finale Stunde des Films, war so ziemlich das Widerlichste was ich je erlebt habe.

Deshalb frage ich an dieser Stelle, was ist mal wieder los mit den Leuten heute? Muss man in einem solchen Zustand in ein Kino gehen? Muss man permanent dazwischen quatschen? Oder mitten im Finale aufstehen um sich ein „Cornetto“ Eis zu kaufen?

He sagt mal, was hat man diesen Leuten als Kind beigebracht?
Benehmen scheinbar nicht, anders sind die derzeitigen Zustände in einigen Kinos nicht zu erklären.

Dabei möchte ich betonen, dass dies nicht alle Kinos betrifft. Noch immer gibt es kleine meist kommunale Kinos deren Betreiber auf solche Sachen achten. Doch meist in den großen Kino-Tempeln scheint der Umsatz wichtiger zu sein als der Stammkunde der jeden Monat mehrere Male vorbei schaut.

Schade eigentlich!