Noch immer denke ich gern an meine Schulzeit zurück. Alle Freunde aus der Nachbarschaft in einer Klasse, die Grundschullehrerin kannte ich auch bereits als Nachbarin und selbst der damals übliche Samstagsunterricht machte mir auf Grund der letzten beiden Sportstunden mit zumeist Fußball jede Menge Spaß! Klar gab es auch Tage welche nicht so toll waren oder Streit mit den Klassenkameraden. Doch der wurde, manchmal selbst nach dem Unterricht außerhalb der Schule, von unserer Lehrerin geschlichtet. Unvergessen eine Angelegenheit an einem Sonntag als mir der Ball in Nachbars Vorgarten sprang, ich diesen zertrampelte und mich der Direktor dabei erwischte. Höchstpersönlich und mit erhobenen Zeigefinger wurde ich zu meinen Eltern geschleift und dann gab es eine Standpauke.
Heute ist dies alles undenkbar. Gewalt an Schulen, zunehmend Lehrer die an "Burn-Out" leiden und allgemein ein sehr großes Desinteresse am Wohlergehen der Kinder, dies jedoch ausdrücklich auch auf einige Eltern bezogen!
Umso absonderlicher folgende Meldung in der Fachpresse. Ich zitiere mal:
" "BeHere" heißt eine iOS-App, mit der Lehrer erkennen können, ob ihre Schüler oder Studenten alle anwesend sind. Die App verwandelt das iPad oder iPhone des Lehrers in ein iBeacon, während die Schüler per Bluetooth Kontakt mit ihm aufnehmen."
Zitat Ende
Sprich, anstatt wie früher die Schüler zu Tagesbeginn aufzurufen und im Klassenbuch abzugleichen, ermittelt nun der Lehrer anhand einer Handyortung ob all seine Schäfchen anwesend sind. Sagt mal wer braucht so etwas?
Mal ganz abgesehen von der Unpersönlichkeit des Verfahrens, was macht der Lehrer wenn ich meinem Erstklässler einfach noch kein Smartphone in die Hand geben möchte? Bekommt er dann einen Funkchip implantiert?
Desweiteren sollte man mal über die Klassenstärke nachdenken, wenn man elektronische Überwachungsmittel einsetzen muss um der scheinbar unbändigen Schar an Kindern Herr zu werden.
Da fragt man sich doch ernsthaft, was als nächstes kommt. Werden die Diktate und Aufsätze der Schüler in Zukunft mit "VroniPlag" abgeglichen, der Plattform welche bereits Karl-Theodor zu Guttenberg überführte, um das Abschreiben beim Sitznachbarn zu verhindern? GPS-Chips um die Position auf dem Pausenhof bestimmen zu können oder "Powerpoint" Präsentationen im Unterricht wenn auf Grund des Personalmangels mal kein Lehrer zur Verfügung steht?
Technik ist ja gut und schön aber ich glaube an einigen Stellen unangebracht, wenn nicht sogar destruktiv!
Montag, 31. März 2014
Sonntag, 30. März 2014
Tiere im Nebel
Gestern war so ein tolles Wetter. Die Sonne schien, die Menschen waren fröhlich, man hatte Lust nach draußen zu gehen ... und ich musste Arbeiten! Nun gut, zu einem Spaziergang mit Eis am Nachmittag hat es dann doch noch gereicht, trotzdem solch schöne Tage könnte man vollständiger nutzen. ;o)
Da am gesamten Wochenende tolles Wetter angesagt ist, macht man zum Sonntag natürlich Pläne. Diesmal ganz oben in unserer "To-Do" Liste, ein Besuch im hiesigen Tierpark mit Freunden. Doch was ist das nach dem Aufstehen! Dicker Nebel. So dick, dass ich nicht mal mehr den saftig grünen Rasen des Nachbarn hab leuchten sehen!
Oh! Mein Gott. Hoffentlich verschwindet der Nebel noch schnell genug! Zumal er durch die Zeitumstellung heute noch weniger Zeit dafür hat. In Gedanken habe ich aber auch schon überlegt welche Tiere man im Nebel finden kann. Da wäre zum einen die Nebelkrähe. Die ist aber zu unspektakulär um extra in den Tiergarten zu gehen. Auf der anderen Seite sind mir die "Gorillas im Nebel" eingefallen. Doch ich weiß mit Gewissheit, dass es hier im Bernburg Tiergarten keine Gorillas gibt und auch Sigourney Weaver wird dort eher selten gesichtet.
Ich bin gespannt was der Nachmittag bringt! ;o)
Da am gesamten Wochenende tolles Wetter angesagt ist, macht man zum Sonntag natürlich Pläne. Diesmal ganz oben in unserer "To-Do" Liste, ein Besuch im hiesigen Tierpark mit Freunden. Doch was ist das nach dem Aufstehen! Dicker Nebel. So dick, dass ich nicht mal mehr den saftig grünen Rasen des Nachbarn hab leuchten sehen!
Oh! Mein Gott. Hoffentlich verschwindet der Nebel noch schnell genug! Zumal er durch die Zeitumstellung heute noch weniger Zeit dafür hat. In Gedanken habe ich aber auch schon überlegt welche Tiere man im Nebel finden kann. Da wäre zum einen die Nebelkrähe. Die ist aber zu unspektakulär um extra in den Tiergarten zu gehen. Auf der anderen Seite sind mir die "Gorillas im Nebel" eingefallen. Doch ich weiß mit Gewissheit, dass es hier im Bernburg Tiergarten keine Gorillas gibt und auch Sigourney Weaver wird dort eher selten gesichtet.
Ich bin gespannt was der Nachmittag bringt! ;o)
Mittwoch, 26. März 2014
Hoher Preis - weniger Leistung?
Bei manchen Preisen stockt einem doch manchmal wirklich der Atem. So geschehen, als ich mir gestern mal schnell noch eine Pizza im Supermarkt kaufen wollte. Natürlich schaut man sich immer mal andere Sorten an. Schinken, Salami, Speciale oder Spinat. Immer beliebter werden dabei vegetarische Pizzen.
In Zeiten von Massentierhaltung und einem steigenden Bewusstsein für Tierschutz für viele meiner Mitmenschen eine echte Alternative. In Sachen Pflanzen- und Naturschutz heißt das Ganze dann biologoscher Anbau.
Diese Kombination scheint sich jedoch auch im Preis niederzuschlagen. Bio und vegetarisch schlagen da mal gleich mit über drei Euro zu Buche! Sagt mal sind die wahnsinnig!? Meine normale Pizza kostet um die 1,70 €, etwas bessere Sorten maximal zwei Euro wenn man preisbewusst einkauft.
Denkt doch aber mal nach, wie setzt sich der enorme Preis gegenüber einer normalen Pizza zusammen? Auf einer normalen Pizza ist Fleisch welches recht teuer ist, dies fehlt bei der vegetarischen Pizza, also müsste sie doch billiger sein! Diese Logik könnte man auch auf den "Bio"-Aspekt ausweiten. Die Bauern dürfen für den Spinat oder Paprika auf der Pizza keine Pflanzenschutzmittel oder genmanipulierte Sorten einsetzen. Da spart der Bauer einmal den Preis für das teurere Saatgut der großen Konzerne und chemische Pflanzenschutzmittel müssen auch nicht gekauft werden. Warum werden diese Preiseinsparungen bei der vegetarischen Bio-Pizza nicht an den Konsumenten weiter gegeben?
Dies wäre doch eigentlich wünschenswert. Wäre vegetarische Bio-Pizza billiger wie die konventionelle, würden mehr Käufer sie in den Einkaufswagen packen. Immer mehr Tiere und Pflanzen würden davon profitieren und alle könnten sich an die Hände fassen und glücklich sein.
Schade dass die Welt nicht so einfach funktioniert.
Bei den Preisen aber auch wegen des Geschmacks werde ich wohl doch bei der Pizza mit Fleischbelag bleiben. ;o)
In Zeiten von Massentierhaltung und einem steigenden Bewusstsein für Tierschutz für viele meiner Mitmenschen eine echte Alternative. In Sachen Pflanzen- und Naturschutz heißt das Ganze dann biologoscher Anbau.
Diese Kombination scheint sich jedoch auch im Preis niederzuschlagen. Bio und vegetarisch schlagen da mal gleich mit über drei Euro zu Buche! Sagt mal sind die wahnsinnig!? Meine normale Pizza kostet um die 1,70 €, etwas bessere Sorten maximal zwei Euro wenn man preisbewusst einkauft.
Denkt doch aber mal nach, wie setzt sich der enorme Preis gegenüber einer normalen Pizza zusammen? Auf einer normalen Pizza ist Fleisch welches recht teuer ist, dies fehlt bei der vegetarischen Pizza, also müsste sie doch billiger sein! Diese Logik könnte man auch auf den "Bio"-Aspekt ausweiten. Die Bauern dürfen für den Spinat oder Paprika auf der Pizza keine Pflanzenschutzmittel oder genmanipulierte Sorten einsetzen. Da spart der Bauer einmal den Preis für das teurere Saatgut der großen Konzerne und chemische Pflanzenschutzmittel müssen auch nicht gekauft werden. Warum werden diese Preiseinsparungen bei der vegetarischen Bio-Pizza nicht an den Konsumenten weiter gegeben?
Dies wäre doch eigentlich wünschenswert. Wäre vegetarische Bio-Pizza billiger wie die konventionelle, würden mehr Käufer sie in den Einkaufswagen packen. Immer mehr Tiere und Pflanzen würden davon profitieren und alle könnten sich an die Hände fassen und glücklich sein.
Schade dass die Welt nicht so einfach funktioniert.
Bei den Preisen aber auch wegen des Geschmacks werde ich wohl doch bei der Pizza mit Fleischbelag bleiben. ;o)
Samstag, 22. März 2014
Deutsche Sprache, schwere Sprache - auch für ältere Semester
Wie oft wurde in den letzten Jahren eigentlich die deutsche Rechtschreibung reformiert? Wie oft mussten sich die Schüler im Unterricht bei den Diktaten umstellen? Einmal, zweimal ... oder war es gar dreimal?
Dabei herum gekommen ist etwa die Flussschifffahrt anstatt Flußschiffahrt oder der Geldbeutel für Denkfaule, geschrieben Portmonee (früher: Portemonnaie). Ich finde einige dieser neuen Wörter sehen schon rein optisch gruselig aus. Hinzu kommt, dass scheinbar völlige Fehlen von Satzzeichen oder aber Groß- bzw. Kleinschreibung in den Texten unserer Jugend.
Auch witzig (oder doch eher traurig?) ein Jugendlicher mit welchem ich letzten sprach. Stichwort Mehrzahl. Während er scheinbar bereits mitbekommen hatte (sicherlich in einer Quizshow auf RTL2) dass man zwar eine Pizza bestellen kann, es ab der zweiten jedoch Pizzen heißt, stockte er beim Wort Gulasch. Im Ergebnis bereitete ihm seine Oma in der Vergangenheit bereits zu verschiedenen Gelegenheiten unterschiedliche Guläsche. Auweia, das schmerzt!
Ich möchte in meinem heutigen Beitrag aber nicht nur auf die Schwächen der Jugend eingehen. Auch die älteren Semester haben so ihre Steckenpferde. Hier liegt der Knackpunkt zumeist bei der fortschreitenden Amerikanisierung der deutschen Sprache. Bei Schreibweisen wie "Whoots ep" oder "Skeip" muss man ebenfalls schmunzeln.
Anstatt uns jetzt aber auch noch die Mühe zu machen, den Älteren zu erklären wie man bestimmte Worte richtig schreibt, was haltet Ihr davon wenn wir die neuen Schreibweisen einfach in die nächste Rechtschreibreform mit aufnehmen und im Duden fest machen? ;o)
Dabei herum gekommen ist etwa die Flussschifffahrt anstatt Flußschiffahrt oder der Geldbeutel für Denkfaule, geschrieben Portmonee (früher: Portemonnaie). Ich finde einige dieser neuen Wörter sehen schon rein optisch gruselig aus. Hinzu kommt, dass scheinbar völlige Fehlen von Satzzeichen oder aber Groß- bzw. Kleinschreibung in den Texten unserer Jugend.
Auch witzig (oder doch eher traurig?) ein Jugendlicher mit welchem ich letzten sprach. Stichwort Mehrzahl. Während er scheinbar bereits mitbekommen hatte (sicherlich in einer Quizshow auf RTL2) dass man zwar eine Pizza bestellen kann, es ab der zweiten jedoch Pizzen heißt, stockte er beim Wort Gulasch. Im Ergebnis bereitete ihm seine Oma in der Vergangenheit bereits zu verschiedenen Gelegenheiten unterschiedliche Guläsche. Auweia, das schmerzt!
Ich möchte in meinem heutigen Beitrag aber nicht nur auf die Schwächen der Jugend eingehen. Auch die älteren Semester haben so ihre Steckenpferde. Hier liegt der Knackpunkt zumeist bei der fortschreitenden Amerikanisierung der deutschen Sprache. Bei Schreibweisen wie "Whoots ep" oder "Skeip" muss man ebenfalls schmunzeln.
Anstatt uns jetzt aber auch noch die Mühe zu machen, den Älteren zu erklären wie man bestimmte Worte richtig schreibt, was haltet Ihr davon wenn wir die neuen Schreibweisen einfach in die nächste Rechtschreibreform mit aufnehmen und im Duden fest machen? ;o)
Donnerstag, 20. März 2014
Der kleine Schritt zum Großabnehmer
Wir kennen sie alle und auch ich habe hier im Blog des Öfteren darüber berichtet. Produkte in Großpackungen. Seien es im LIDL um die Ecke die XXL-Wochen bei denen man Toilettenpapier als Jahresvorrat bekommt und sogar bei den Bockwürsten ein wenig mehr im Darm steckt oder einfach nur die Giga-, Maxi- bzw. Megapacks welche man bei fast allen Waschmitteln findet. Großpackungen sind heut zu Tage im Handel allgegenwärtig.
Dabei drängen sich mir immer wieder dieselben Fragen auf. Spart man durch größere Mengen tatsächlich so viel Geld? Kauft man bei Lebensmittel dadurch nicht einfach blindlings zu viel, was man dann nicht verbraucht und wegwirft?
Interessant ist auch die Frage ab wann sich ein Produkt eigentlich Großpackung (neudeutsch: Big Pack) nennen darf. Ist diese Grenze bei 10% mehr Inhalt gegenüber der Normalpackung erreicht? Vielleicht aber auch erst bei 25% Dreingabe? Sehr eng können die Regeln für solche Aufdrucke jedoch nicht gesteckt sein, wie mir heute ein echt skurriles Beispiel bewies.
An der Supermarktkasse stand ich an dem Regal mit den Zigaretten. Zwar bezeichne ich mich als strikten Nichtraucher, trotzdem schaut man ja schon einmal über die einzelnen Schachtel. Immer wieder erbauend sind die Abschrecksprüche auf den Packungen.
Bei der Marke "Benson & Hedges" bin ich dann aber hängen geblieben. Neben der normalen Packung für 4,80 € stand nämlich das "Big Pack" der gleichen Marke. Das Erstaunliche, während sich in der Standardschachtel 20 Glimmstängel befinden, sind es im Big Pack eine einzige Zigarette mehr!
Wow! Habe ich gedacht. Da lohnt sich der Griff zur Großpackung! Ich habe mal durchgerechnet, beim höheren Preis von 5 Euro spart man beim Big Pack ganze 0,002 € pro Zigarette!
Na das nenne ich mal einen satten Rabatt für den Kunden. Doch sein wir nachsichtig mit der Zigarettenindustrie, schließlich stehen ihr harte Zeiten bevor. Drohende Einheitsverpackung, Ekelbilder auf der Schachtel und ein absolutes Werbeverbot.
Vielleicht kann man sich bis dahin vom Eingesparten eine neue Lunge kaufen. ;o)
Dabei drängen sich mir immer wieder dieselben Fragen auf. Spart man durch größere Mengen tatsächlich so viel Geld? Kauft man bei Lebensmittel dadurch nicht einfach blindlings zu viel, was man dann nicht verbraucht und wegwirft?
Interessant ist auch die Frage ab wann sich ein Produkt eigentlich Großpackung (neudeutsch: Big Pack) nennen darf. Ist diese Grenze bei 10% mehr Inhalt gegenüber der Normalpackung erreicht? Vielleicht aber auch erst bei 25% Dreingabe? Sehr eng können die Regeln für solche Aufdrucke jedoch nicht gesteckt sein, wie mir heute ein echt skurriles Beispiel bewies.
An der Supermarktkasse stand ich an dem Regal mit den Zigaretten. Zwar bezeichne ich mich als strikten Nichtraucher, trotzdem schaut man ja schon einmal über die einzelnen Schachtel. Immer wieder erbauend sind die Abschrecksprüche auf den Packungen.
Bei der Marke "Benson & Hedges" bin ich dann aber hängen geblieben. Neben der normalen Packung für 4,80 € stand nämlich das "Big Pack" der gleichen Marke. Das Erstaunliche, während sich in der Standardschachtel 20 Glimmstängel befinden, sind es im Big Pack eine einzige Zigarette mehr!
Wow! Habe ich gedacht. Da lohnt sich der Griff zur Großpackung! Ich habe mal durchgerechnet, beim höheren Preis von 5 Euro spart man beim Big Pack ganze 0,002 € pro Zigarette!
Na das nenne ich mal einen satten Rabatt für den Kunden. Doch sein wir nachsichtig mit der Zigarettenindustrie, schließlich stehen ihr harte Zeiten bevor. Drohende Einheitsverpackung, Ekelbilder auf der Schachtel und ein absolutes Werbeverbot.
Vielleicht kann man sich bis dahin vom Eingesparten eine neue Lunge kaufen. ;o)
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